8. Oktober 2026
PixFra Mile 3 Vergleich: Der Profi für die Pirsch?
Mit der PixFra Mile 3 Serie bringt der Hersteller vier kompakte Wärmebild Monokulare auf den Markt, die sich auf den ersten Blick sehr ähneln: gleiches Gehäuse aus einer Magnesium Aluminium Legierung, gleiches Full-HD-OLED-Display, gleicher hochempfindlicher Sensor mit ≤ 15 mK. Die Unterschiede stecken im Detail – und genau diese entscheiden darüber, welches Modell im Revier wirklich zu dir passt.
Die dritte Generation: Was hat sich gegenüber den Vorgängern verändert?
Die Mile 3 ist, wie der Name schon vermuten lässt, die dritte Generation der ultrakompakten Mile Serie von PixFra. Die erste Generation wirkte optisch noch eher verspielt, mit der zweiten Generation gelang PixFra dann ein großer Sprung: Formfaktor und Qualitätsanmutung waren bereits richtig gut. Zwei Punkte trübten den sehr positiven Eindruck aber noch – der fest verbaute Akku und eine spürbare Latenz im Bildaufbau.
Genau hier setzt die Mile 3 an: Sie arbeitet mit einem handelsüblichen, wechselbaren 18650 Akku und liefert dank der überarbeiteten Bildverarbeitung PIPS 3.0 Pro ein flüssiges, detailreiches Bild.
Die PixFra Mile 3 Serie im Überblick
Alle vier Modelle teilen sich eine gemeinsame, hochwertige Basis. Das macht die Auswahl einfacher, denn bei vielen Ausstattungsmerkmalen musst du keine Kompromisse eingehen:
- VOx Sensor mit ≤ 15 mK und 12 µm: Sehr hohe thermische Empfindlichkeit, die auch geringe Temperaturunterschiede – etwa bei Nebel oder Regen – sichtbar macht.
- 0,49" OLED-Display mit 1920 × 1080 Pixeln: Gestochen scharfe, kontrastreiche Darstellung – in Kombination mit dem gut abgestimmten Okular ein sehr angenehmer Einblick.
- Germanium Objektiv: Hochwertige Optik mit mechanischem Fokus, bei dem tatsächlich Glas bewegt wird.
- PIPS 3.0 Pro Bildverarbeitung: Optimierte Wiedergabe von Details und Strukturen, dazu sechs Farbpaletten (Weiß-heiß, Schwarz-heiß, Iron Red, Alarm, Grün-heiß, Sepia).
- Wechselakku 18650: Leeren Akku raus, vollen Akku rein – keine Ladepause im Revier. Die Akkus bekommst du überall.
- 64 GB Speicher mit Foto- und Videofunktion: Inklusive Mikrofon für Aufnahmen mit Ton.
- WLAN Livestream: Übertragung auf bis zu vier Smartphones oder Tablets gleichzeitig über die PixFra Outdoor App.
- Praktische Helfer: PIP-Funktion, Hotspot-Verfolgung, elektronischer Kompass, Digitalzoom 1–8x und automatische Displayabschaltung beim Absenken des Geräts.
- Robustes Gehäuse aus Magnesium Aluminium Legierung nach IP67: Staub- und wasserdicht, einsetzbar von −30 bis +55 °C.
- Einhandbedienung über das zentrale Bedienrad: Fokus, Zoom und Menü in einem Element – auch mit Handschuhen gut zu bedienen.
Unterschiede gibt es bei Sensorauflösung, Objektiv, Vergrößerung, Sehfeld, Reichweite und dem integrierten Laserentfernungsmesser.
PixFra Mile 3 Vergleichstabelle
| Merkmal | Mile 3 M325 | Mile 3 M335 | Mile 3 M625 | Mile 3 M625 LRF |
|---|---|---|---|---|
| Sensor (VOx) | 384 × 288 | 384 × 288 | 640 × 512 | 640 × 512 |
| Pixel Pitch | 12 µm | 12 µm | 12 µm | 12 µm |
| NETD | ≤ 15 mK | ≤ 15 mK | ≤ 15 mK | ≤ 15 mK |
| Objektiv | 25 mm, F0.9 | 35 mm, F0.9 | 25 mm, F0.9 | 25 mm, F1.0 |
| Grundvergrößerung | 1,8x | 2,5x | 1,2x | 1,2x |
| Digitalzoom | 1–8x | 1–8x | 1–8x | 1–8x |
| Sehfeld auf 100 m | 19,3 m | 13,6 m | 30,6 m | 30,6 m |
| Detektionsreichweite | ca. 1.300 m | ca. 1.800 m | ca. 1.300 m | ca. 1.300 m |
| Entfernungsmesser | – | – | – | bis 1.000 m (±1 m) |
| Display | OLED 1920 × 1080 | OLED 1920 × 1080 | OLED 1920 × 1080 | OLED 1920 × 1080 |
| Akku / Laufzeit | 18650 / ca. 5,5 h | 18650 / ca. 5,5 h | 18650 / ca. 5 h | 18650 / ca. 5 h |
| Speicher | 64 GB | 64 GB | 64 GB | 64 GB |
| Gewicht | 300 g | 310 g | 290 g | 313 g |
| Abmessungen (mm) | 160 × 52,6 × 50,5 | 170,5 × 52,6 × 50,5 | 160 × 52,6 × 50,5 | 167,7 × 61,4 × 50 |
| Schutzklasse | IP67 | IP67 | IP67 | IP67 |
Die Modelle im Detail
PixFra Mile 3 M325 – der kompakte Allrounder für den Einstieg
Das PixFra Mile 3 M325 ist das Einstiegsmodell der Serie. Der 384 × 288 Sensor wird mit einem lichtstarken 25-mm-Objektiv (F0.9) kombiniert. Daraus ergeben sich eine Grundvergrößerung von 1,8x und ein Sehfeld von 19,3 m auf 100 m – ein ausgewogener Mittelweg zwischen Übersicht und Detail.
Mit einer Detektionsreichweite von ca. 1.300 m, 300 g Gewicht und der längsten Akkulaufzeit der Serie (ca. 5,5 h) ist das M325 ein unkomplizierter Begleiter für den Ansitz im Wald, die Nachsuche-Vorbereitung oder den Kontrollgang am Feldrand.
Ideal für: Einsteiger und Jäger, die ein vielseitiges, preiswertes Wärmebildgerät für Wald und Feld suchen.
[ah-produkt:217723]
PixFra Mile 3 M335 – mehr Reichweite für offene Flächen
Das PixFra Mile 3 M335 nutzt denselben 384er-Sensor, setzt aber auf ein 35-mm-Objektiv. Die Grundvergrößerung steigt dadurch auf 2,5x, die Detektionsreichweite auf ca. 1.800 m – der Bestwert innerhalb der Serie.
Der Preis dafür ist ein engeres Sehfeld von 13,6 m auf 100 m. Auf großen Feldern, Wiesen und an Waldrändern mit weiter Sicht spielt das M335 seine Stärken aus: Du entdeckst Wild auf größere Distanz nicht nur, sondern kannst es dank höherer Vergrößerung auch besser ansprechen. Bei Gewicht (310 g) und Akkulaufzeit (ca. 5,5 h) liegt es nahezu gleichauf mit dem M325.
Ideal für: Feldreviere, Schwarzwildjagd im Mais und alle, die auf weite Distanzen beobachten.
[ah-produkt:217724]
PixFra Mile 3 M625 – unser Geheimtipp für die Pirsch
Mit dem PixFra Mile 3 M625 steigst du in die 640 × 512 Klasse ein. Die mehr als doppelt so große Pixelzahl sorgt für feinere Konturen und differenziertere Temperaturabstufungen im Bild. In Kombination mit dem 25-mm-Germaniumobjektiv ergibt sich ein außergewöhnlich breites Sehfeld von 30,6 m auf 100 m bei 1,2-facher Grundvergrößerung.
Das M625 ist damit das Gerät der Wahl, wenn du große Flächen schnell absuchen willst – etwa im Wald, bei der Pirsch oder auf kurzen bis mittleren Distanzen. Durch den hochauflösenden Sensor bleibt beim Digitalzoom zudem mehr Bildinformation erhalten. Mit nur 290 g ist es das leichteste Modell der Serie; die Akkulaufzeit liegt bei ca. 5 Stunden. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 1.499 €.
Ideal für: Pirschjäger, Waldreviere und alle, die Wert auf Übersicht und Bildqualität legen.
[ah-produkt:217725]
PixFra Mile 3 M625 LRF – Wärmebild und Entfernungsmesser in einem
Das PixFra Mile 3 M625 LRF ist das Topmodell der Serie. Es übernimmt den 640er-Sensor und das weite Sehfeld des M625 und ergänzt einen integrierten Laserentfernungsmesser (Laserklasse 1). Dieser misst Distanzen bis 1.000 m mit einer Genauigkeit von ±1 m.
Für die Jagd bedeutet das: Du entdeckst das Stück im Wärmebild und kennst sofort die exakte Entfernung – ohne zusätzlich zum Laser-Entfernungsmesser greifen zu müssen. Das ist besonders hilfreich beim Einschätzen der Schussdistanz, bei der Vorbereitung einer Nachsuche oder auf unübersichtlichen Flächen in der Nacht. Das Objektiv ist mit F1.0 minimal lichtschwächer als beim M625, das Gehäuse mit 313 g und 61,4 mm Breite etwas größer.
Ideal für: Jäger, die ein Gerät für alles wollen und Wert auf präzise Distanzangaben legen.
[ah-produkt:217726]
Unser Praxistest: Mit dem Mile 3 M625 auf der Pirsch
Verarbeitung und Haptik
Schon beim ersten Griff fällt auf: Das Mile 3 M625 ist robust und hochwertig, aber dabei angenehm leicht. Das Gehäuse aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung wiegt nur 290 g und ist extrem kompakt – ein echter Handschmeichler. Die schlichte Designsprache lässt das Gerät sehr elegant wirken: Auf der Oberseite sitzen nur zwei Bedienelemente, die An-/Aus-Taste ist PixFra-typisch im Logo auf der linken Seite versteckt.
Bedienung: Alles mit einer Hand
Das zentrale Bedienrad übernimmt Fokus, Digitalzoom und Menü. Technisch ist das durchaus anspruchsvoll, denn der Fokus ist mechanisch – hier wird tatsächlich Glas bewegt. Der Fokusantrieb muss also entkoppelt werden, sobald du mit dem Rad zoomst oder durchs Menü navigierst. PixFra hat das sehr gut gelöst:
- Kurzer Druck auf das Rad: Wechsel zwischen Vergrößerung und Fokus
- Langer Druck auf das Rad: Öffnet das Menü
- Foto-/Video-Taste: Startet Aufnahmen und schaltet zusätzlich durch die Farbpaletten
- An-/Aus-Taste: Schaltet das Gerät ein und aus oder bringt es in den Standby-Modus
Gerade auf der Pirsch oder wenn du sonst nur eine Hand frei hast, ist diese Bedienung ein großer Vorteil.
Bildqualität: Details statt Weichzeichner
Der 640er Sensor mit 12 µm Pixel Pitch und ≤ 15 mK, das OLED-Display mit rund 2 Millionen Pixeln und das gut ausgewählte Okular sorgen für einen extrem angenehmen Einblick – Kinoerlebnis im Taschenformat. Besonders gefallen hat uns, dass die Bildverarbeitung PIPS 3.0 Pro feine Strukturen erhält und das Bild in der Grundvergrößerung nicht glattrechnet. Dadurch kann zwar ab und an ein leichtes Bildrauschen sichtbar sein, aber eine saubere Detaildarstellung ist uns deutlich lieber als ein rauschfreies, aber matschiges Bild. Auch beim Heranzoomen liefert das M625 eine gut brauchbare digitale Vergrößerung.


Praktisch für die Nachtpirsch: Auf Wunsch schaltet sich das Display automatisch ab, sobald du das Gerät absenkst. So wird dein Gesicht nicht vom Displaylicht angestrahlt und du wirst vom Wild nicht so leicht entdeckt.
Akku und Lieferumfang
Der handelsübliche 18650-Akku hält gut 5 Stunden und ist überall erhältlich. Im Karton ist alles dabei, was du brauchst:
- Wärmebildgerät PixFra Mile 3 M625
- Ladeschale mit USB-Kabel
- Zwei 18650-Akkus
- Halsgurt und Handschlaufe
- Zusätzliche Augenmuschel
- Kompakte Transporttasche
Die wichtigsten Unterschiede einfach erklärt
384 oder 640 Pixel – welcher Sensor lohnt sich?
Ein 640 × 512 Sensor liefert rund 2,96-mal so viele Bildpunkte wie ein 384 × 288 Sensor. Das wirkt sich auf die Bildschärfe, die Detaildarstellung und die Qualität beim Digitalzoom aus. Interessant ist ein Blick auf die Pixel pro Meter Sehfeld auf 100 m:
- M325: ca. 20 Pixel pro Meter bei 19,3 m Sehfeld
- M335: ca. 28 Pixel pro Meter bei 13,6 m Sehfeld
- M625 / M625 LRF: ca. 21 Pixel pro Meter bei 30,6 m Sehfeld
Das M625 bietet dir also eine ähnliche Detailauflösung wie das M325 – allerdings bei einem um rund 60 % breiteren Sichtfeld. Das M335 löst ein einzelnes Ziel auf Distanz am feinsten auf, zeigt dafür aber den kleinsten Bildausschnitt.
Sehfeld oder Vergrößerung – was ist wichtiger?
Ein großes Sehfeld (M625, M625 LRF) erleichtert dir das Absuchen von Flächen und das Verfolgen von ziehendem Wild. Eine höhere Grundvergrößerung (M335) hilft beim Ansprechen auf große Entfernung. Das M325 liegt mit 1,8x und 19,3 m genau dazwischen. Faustregel: Je enger und unübersichtlicher dein Revier, desto wichtiger ist das Sehfeld; je offener das Gelände, desto mehr profitierst du von Vergrößerung und Reichweite.
Brauche ich einen Laserentfernungsmesser?
Wenn du regelmäßig nachts auf Schwarzwild ansitzt oder in Feldrevieren mit schwer einschätzbaren Distanzen jagst, wirst du den integrierten Entfernungsmesser des M625 LRF schnell zu schätzen wissen. Nutzt du das Wärmebildgerät vor allem zum Beobachten und Absuchen oder besitzt du bereits einen separaten Entfernungsmesser, bist du mit dem M625 bestens bedient.
Kaufempfehlung: Welches PixFra Mile 3 Modell ist das richtige für dich?
- Preis-Leistungs-Tipp und Einstieg: PixFra Mile 3 M325 – vielseitig, leicht, längste Akkulaufzeit.
- Für große Feldreviere und weite Distanzen: PixFra Mile 3 M335 – 1.800 m Reichweite und 2,5x Vergrößerung.
- Für Wald, Pirsch und maximale Übersicht: PixFra Mile 3 M625 – 640er-Sensor, 30,6 m Sehfeld und unser Geheimtipp für die Nachtpirsch.
- Das Komplettpaket: PixFra Mile 3 M625 LRF – hochauflösendes Wärmebild plus Entfernungsmessung bis 1.000 m.
Häufige Fragen zur PixFra Mile 3 Serie (FAQ)
Welche Akkus verwendet die PixFra Mile 3?
Alle Modelle nutzen einen wechselbaren 18650 Lithium Akku. Mit einem oder zwei Ersatzakkus kannst du die Einsatzzeit beliebig verlängern. Die angegebene Laufzeit von ca. 5 bis 5,5 Stunden bezieht sich auf 25 °C bei ausgeschaltetem WLAN.
Was unterscheidet die Mile 3 von der Mile 2?
Die Mile 2 hatte einen fest verbauten Akku und eine spürbare Latenz im Bildaufbau. Die Mile 3 setzt auf einen wechselbaren 18650 Akku und liefert dank PIPS 3.0 Pro ein flüssiges, detailreiches Bild.
Kann ich mit der PixFra Mile 3 Fotos und Videos aufnehmen?
Ja. Alle vier Modelle nehmen Fotos und Videos mit Ton auf und speichern sie auf dem internen 64 GB Speicher. Über die PixFra Outdoor App kannst du das Livebild zusätzlich auf bis zu vier Mobilgeräte streamen.
Ist die PixFra Mile 3 wasserdicht?
Die gesamte Serie ist nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt und für Temperaturen von −30 bis +55 °C ausgelegt – also ganzjährig reviertauglich.
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Beim Mile 3 M625 erhältst du neben dem Gerät eine Ladeschale mit USB Kabel, zwei 18650 Akkus, Halsgurt, Handschlaufe, eine zusätzliche Augenmuschel und eine Transporttasche.
Wie weit reicht der Entfernungsmesser der Mile 3 M625 LRF?
Der integrierte Laserentfernungsmesser misst bis zu 1.000 m mit einer Genauigkeit von ±1 m. Er ist nur in der LRF Version verbaut.
Was ist der Unterschied zwischen M625 und M625 LRF?
Sensor, Sehfeld, Vergrößerung und Reichweite sind identisch. Die LRF Version hat zusätzlich einen Laserentfernungsmesser, ein Objektiv mit F1.0 statt F0.9 sowie ein etwas größeres und mit 313 g schwereres Gehäuse.
Fazit: Starke Wärmebildtechnik im handlichen Format
Die PixFra Mile 3 Serie überzeugt mit hochwertiger Grundausstattung in allen Preisklassen: ≤ 15 mK Sensor, Full HD OLED, Wechselakku und robustes Gehäuse aus Magnesium-Aluminium-Legierung sind bei jedem Modell an Bord. Die Entscheidung hängt vor allem von deinem Revier ab – Übersicht im Wald (M625), Reichweite im Feld (M335), solider Allrounder (M325) oder alles in einem Gerät inklusive Entfernungsmessung (M625 LRF).
Unser persönlicher Favorit für die Nachtpirsch ist das Mile 3 M625: robust, leicht und kompakt, hervorragend mit einer Hand zu bedienen, einfache Akkus und ein sehr gutes Bild – alles, was du dir für die Pirsch und den rauen Jagdalltag wünschen kannst.
Du hast Fragen zur Mile 3 oder zu anderen Wärmebildgeräten? Komm einfach bei uns in Lichtenfels vorbei – oder ruf uns an unter 09571 / 9494120 bzw. schreib uns eine E-Mail an info@active-hunting.de.