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13. Juli 2026

Die beste Wärmebildkamera für die Feldjagd – Worauf es wirklich ankommt

Die Wahl der richtigen Wärmebildkamera für die Feldjagd entscheidet häufig darüber, ob Wild frühzeitig erkannt, sicher angesprochen und erfolgreich bejagt werden kann. Während in Waldrevieren vor allem ein großes Sehfeld und eine schnelle Orientierung gefragt sind, stellen offene Feldreviere ganz andere Anforderungen an die eingesetzte Wärmebildtechnik.

Gerade auf weitläufigen Flächen musst du Schwarzwild, Fuchs oder anderes Wild häufig bereits auf mehrere hundert Meter Entfernung entdecken. Gleichzeitig kommt es darauf an, Bewegungen zuverlässig wahrzunehmen und das Wild auch auf größere Distanzen sicher anzusprechen. Deshalb eignet sich längst nicht jede Wärmebildkamera gleichermaßen für die Feldjagd.

Als Fachhändler für Jagdoptik beraten wir täglich Jäger mit unterschiedlichsten Revieren und Anforderungen. Eine der häufigsten Fragen lautet dabei:

Welche Wärmebildkamera ist die beste für die Feldjagd?

Eine allgemeingültige Antwort gibt es darauf nicht. Entscheidend ist vielmehr, ob du ein Wärmebild Handgerät, ein Wärmebild Vorsatzgerät oder ein Wärmebildfernglas suchst und welche Entfernungen in deinem Revier überwiegend vorkommen.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir, worauf es bei einer Wärmebildkamera für die Feldjagd wirklich ankommt, welche technischen Merkmale entscheidend sind und welche Geräte wir aufgrund unserer täglichen Beratung besonders häufig empfehlen.

In unserem Sortiment findest du eine große Auswahl hochwertiger Wärmebild Handgeräte, Wärmebild Vorsatzgeräte und Wärmebildferngläser führender Hersteller. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine ehrliche Beratung und empfehlen ausschließlich Geräte, die sich in der jagdlichen Praxis bewährt haben.

Warum stellt die Feldjagd besondere Anforderungen?

Die Feldjagd unterscheidet sich in vielen Punkten deutlich von der Jagd im Wald. Offene Flächen ermöglichen zwar weite Sichtstrecken, stellen gleichzeitig aber wesentlich höhere Anforderungen an die eingesetzte Wärmebildkamera.

Im Gegensatz zur Waldjagd musst du häufig:

  • Wild bereits auf sehr große Entfernungen entdecken, 
  • Bewegungen frühzeitig erkennen, 
  • Entfernungen besser einschätzen,
  • Wild sicher ansprechen,
  • auch bei hoher Luftfeuchtigkeit oder schwierigen Wetterbedingungen ein kontrastreiches Bild erhalten. 

Gerade Schwarzwild erscheint auf abgeernteten Feldern häufig bereits in mehreren hundert Metern Entfernung als kleine Wärmequelle. Gleiches gilt für den Fuchs, dessen Körpergröße eine besonders gute Detaildarstellung verlangt.

Hier zeigt sich schnell, dass eine ungeeignete Wärmebildkamera ihre Grenzen erreicht. Geräte mit kleinen Objektiven oder geringer Grundvergrößerung liefern zwar häufig ein großes Sehfeld, bieten auf größere Distanzen jedoch nicht immer die notwendige Detailerkennbarkeit.

Aus unserer täglichen Beratung stellen wir fest, dass Jäger in klassischen Feldrevieren überwiegend zu 35 mm oder 50 mm Objektiven greifen. Diese Kombination bietet einen hervorragenden Kompromiss aus Reichweite, Detailerkennbarkeit und jagdlicher Praxistauglichkeit.

Worauf solltest du bei einer Wärmebildkamera für die Feldjagd achten?

1. Objektivgröße

Die Objektivgröße gehört zu den wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Wärmebildkamera für die Feldjagd.

Für offene Feldreviere empfehlen wir in den meisten Fällen ein 35 mm oder 50 mm Objektiv. Diese Objektivgrößen bieten eine höhere Grundvergrößerung und erleichtern das sichere Erkennen von Wild auf größere Distanzen erheblich.

Ein 25 mm Objektiv besitzt zwar ein größeres Sehfeld und eignet sich hervorragend für Wald- oder Mischreviere, stößt auf weitläufigen Feldflächen jedoch früher an seine Grenzen.

Welche Objektivgröße letztendlich die richtige ist, hängt immer von deinem Revier und deinem Jagdstil ab. Wer überwiegend auf Schwarzwild oder Fuchs in offenen Feldrevieren jagt, profitiert in den meisten Fällen von einem 35 mm oder 50 mm Objektiv.

2. Sensorqualität

Neben der Objektivgröße entscheidet insbesondere der Sensor über die Leistungsfähigkeit einer Wärmebildkamera für die Feldjagd.

Ein moderner Sensor sorgt nicht nur für eine hohe Entdeckungsreichweite, sondern vor allem für eine bessere Detailerkennbarkeit beim Ansprechen des Wildes.

Im absoluten Premiumsegment kommen mittlerweile Sensoren mit 1280 × 1024 Pixeln zum Einsatz. Diese liefern nochmals feinere Bilddetails und ermöglichen eine außergewöhnlich hohe Detaildarstellung. Allerdings sind Wärmebildkameras dieser Leistungsklasse aktuell mit einem erheblichen Preisaufschlag verbunden und richten sich vor allem an besonders anspruchsvolle Anwender.

Für die überwiegende Mehrheit der Jäger hat sich die 640 × 512 Pixel Klasse mittlerweile als etablierter Standard bewährt. Sie bietet eine hervorragende Bildqualität, hohe Reichweiten sowie eine ausgezeichnete Detailerkennung und überzeugt gleichzeitig mit einem wesentlich attraktiveren Preis-Leistungs-Verhältnis. Aus unserer Erfahrung stellt diese Sensorauflösung derzeit den sinnvollsten Kompromiss zwischen Leistung und Investition dar.

Aktuelle hochwertige Wärmebildkameras verfügen häufig über:

  • 640 × 512 Pixel Sensorauflösung
  • 12 µm Pixelpitch
  • thermische Empfindlichkeit von ≤15 mK 

Gerade bei Nebel, hoher Luftfeuchtigkeit oder wechselnden Temperaturen macht sich eine hohe thermische Empfindlichkeit deutlich bemerkbar. Konturen bleiben klarer sichtbar und Wild lässt sich wesentlich sicherer ansprechen.

3. Bildqualität

Viele Jäger konzentrieren sich zunächst auf die Sensorauflösung. Tatsächlich entscheidet jedoch die gesamte Bildverarbeitung darüber, wie gut sich Wild in der Praxis erkennen lässt.

Gerade auf der Feldjagd erscheint Wild häufig zunächst lediglich als kleine Wärmequelle. Erst eine hochwertige Bildverarbeitung sorgt dafür, dass Konturen sauber dargestellt werden und Details auch auf größere Entfernungen erhalten bleiben.

Hier unterscheiden sich die Hersteller weniger durch die Sensorhardware als vielmehr durch ihre Bildalgorithmen und die Software zur Bildoptimierung.

Besonders hochwertige Modelle liefern deshalb selbst bei schwierigen Wetterbedingungen ein ruhiges, kontrastreiches und detailreiches Wärmebild.

4. Laser Entfernungsmesser

Ein integrierter Laser Entfernungsmesser (LRF) ist insbesondere bei einer Wärmebildkamera für die Feldjagd ein echter Mehrwert. Während sich Entfernungen im Wald häufig noch gut einschätzen lassen, täuschen offene Feldflächen oftmals erheblich. Was auf den ersten Blick wie 180 Meter wirkt, sind in der Praxis nicht selten 280 oder sogar 350 Meter.

Gerade bei der Jagd auf Schwarzwild oder Raubwild ermöglicht ein Laser-Entfernungsmesser eine exakte Distanzbestimmung und sorgt damit für mehr Sicherheit beim Ansprechen des Wildes und bei der Schussvorbereitung.

Aus unserer Beratung stellen wir fest, dass sich immer mehr Jäger bewusst für Wärmebildgeräte mit integriertem Laser-Entfernungsmesser entscheiden. Besonders in weitläufigen Feldrevieren gehört diese Ausstattung inzwischen für viele Anwender zu den wichtigsten Kaufkriterien.

Unsere Empfehlungen für die Feldjagd

Nach zahlreichen Kundenberatungen, eigenen Praxiserfahrungen und dem täglichen Austausch mit Jägern haben sich einige Modelle besonders bewährt. Dabei achten wir nicht nur auf technische Daten, sondern vor allem darauf, welche Geräte unter jagdlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren und langfristig überzeugen.

1. ThermTec Hunt 650 Pro: Unser Favorit als Wärmebild Vorsatzgerät

Wer ein hochwertiges Wärmebild Vorsatzgerät für die Feldjagd sucht, kommt am ThermTec Hunt 650 Pro kaum vorbei. Das Modell gehört zu den beliebtesten Vorsatzgeräten in unserem Sortiment und überzeugt durch seine hervorragende Kombination aus Bildqualität, kompakter Bauweise und einfacher Handhabung.

[ah-produkt:214897]

Gerade auf offenen Feldflächen spielt das Hunt 650 Pro seine Stärken aus. Der leistungsstarke 640 × 512 Pixel Sensor sorgt zusammen mit der modernen Bildverarbeitung für eine beeindruckende Detailerkennbarkeit – auch auf größere Entfernungen. Wild lässt sich frühzeitig entdecken und sicher ansprechen, selbst wenn Witterung oder Luftfeuchtigkeit schwierige Bedingungen schaffen.

Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • leistungsstarker 640 × 512 Pixel Sensor
  • hervorragende Bildqualität
  • thermische Empfindlichkeit auf Premium-Niveau
  • kompakte und leichte Bauweise
  • wechselbarer Akku mit langer Laufzeit 
  • schnelles Einschießen und einfache Bedienung
  • hohe Detailerkennbarkeit auch auf größere Distanzen

Besonders Schwarzwildjäger schätzen das ruhige Bild sowie die hohe Bildschärfe des Hunt 650 Pro. Auch bei längeren Ansitzen oder wechselnden Wetterbedingungen liefert das Gerät eine konstant hohe Bildqualität.

Ideal geeignet für:

  • Schwarzwildjagd
  • Fuchsjagd
  • Feldreviere
  • weite Distanzen
  • anspruchsvolle Nachtjagd

2. ThermTec Hunt 650L Pro: Die ideale Alternative mit Laser Entfernungsmesser

Wer zusätzlich Wert auf eine exakte Distanzbestimmung legt, sollte sich das ThermTec Hunt 650L Pro genauer ansehen.

[ah-produkt:215759]

Technisch basiert es auf den bewährten Eigenschaften des Hunt 650 Pro und ergänzt diese um einen integrierten Laser Entfernungsmesser, der gerade auf offenen Feldflächen einen erheblichen Mehrwert bietet. Entfernungen lassen sich schnell und präzise bestimmen, wodurch das sichere Ansprechen des Wildes deutlich erleichtert wird.

Ein weiterer Vorteil ist der komfortable Digitalzoom, der insbesondere beim Beobachten und Ansprechen auf größere Entfernungen zusätzliche Bildinformationen liefert. Gerade in weitläufigen Feldrevieren profitieren Jäger von dieser Kombination aus hoher Bildqualität, exakter Distanzmessung und flexibler Vergrößerung.

Aus unserer Sicht gehört das Hunt 650L Pro aktuell zu den interessantesten Wärmebild Vorsatzgeräten für Jäger, die regelmäßig auf offenen Feldflächen unterwegs sind und keine Kompromisse bei der Ausstattung eingehen möchten.

3. ThermTec Wild Pro Serie: Premium Handgeräte für große Feldreviere

Wer eine leistungsstarke Wärmebildkamera für die Feldjagd als Handgerät sucht, sollte sich die ThermTec Wild Pro Serie näher ansehen.

Die Geräte wurden speziell für anspruchsvolle Jäger entwickelt, die auch auf große Entfernungen eine ausgezeichnete Bildqualität erwarten. Besonders die Kombination aus moderner Sensortechnik, hochwertiger Bildverarbeitung und einer hervorragenden thermischen Empfindlichkeit sorgt für eine beeindruckende Detailerkennbarkeit.

Gerade auf offenen Feldflächen lassen sich Wildbewegungen frühzeitig erkennen, während Konturen selbst auf größere Distanzen klar dargestellt werden. Die ergonomische Bauweise ermöglicht zudem längere Beobachtungsphasen ohne Ermüdung.

Die ThermTec Wild Pro Serie eignet sich besonders für:

Feldjagden mit großen Beobachtungsdistanzen

  • Schwarzwildjagd
  • Raubwildjagd
  • Revierkontrollen
  • Pirschgänge

Wer ein hochwertiges Wärmebild Handgerät mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, findet in der Wild Pro Serie eine äußerst interessante Lösung.

4. Nocpix Lumi H35: Preis-Leistungs-Tipp

Nicht jeder Jäger benötigt sofort ein Premiumgerät der höchsten Preisklasse. Wer dennoch eine leistungsstarke Wärmebildkamera für die Feldjagd sucht, findet mit der Nocpix Lumi H35 eine hervorragende Alternative.

[ah-produkt:214402]

Das Handgerät überzeugt durch seine moderne Bildverarbeitung, eine hohe Detaildarstellung und eine intuitive Bedienung. Besonders für Jäger, die überwiegend in Mischrevieren oder auf mittleren Entfernungen unterwegs sind, bietet das Lumi H35 ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gerade Einsteiger und preisbewusste Jäger erhalten mit diesem Modell ein leistungsfähiges Wärmebild-Handgerät, das sich in der jagdlichen Praxis bereits vielfach bewährt hat.

5. ThermTec Ventus Serie: Das Premium Wärmebildfernglas für höchste Ansprüche

Wer regelmäßig große Feldreviere beobachtet oder umfangreiche Revierkontrollen durchführt, sollte die ThermTec Ventus Serie in die engere Auswahl nehmen.

Im Gegensatz zu klassischen Wärmebild Handgeräten bietet ein Wärmebildfernglas einen deutlich höheren Beobachtungskomfort. Das beidäugige Sehen wirkt wesentlich entspannter und ermöglicht längere Beobachtungszeiten, ohne die Augen unnötig zu ermüden.

Die ThermTec Ventus Serie kombiniert modernste Wärmebildtechnik mit einem integrierten Laser Entfernungsmesser und liefert dadurch ein äußerst präzises Gesamtpaket für anspruchsvolle Feldjäger.

Besonders bei der Jagd auf großen Schlägen oder weitläufigen Feldflächen profitieren Jäger von:

  • exzellenter Bildqualität
  • hervorragender Detailerkennbarkeit
  • integrierter Laser Entfernungsmessung
  • ergonomischer Bedienung
  • hohem Beobachtungskomfort
  • leistungsstarker Bildverarbeitung

Wer häufig lange Beobachtungsphasen im Revier verbringt, findet in der ThermTec Ventus Serie eines der derzeit interessantesten Wärmebildferngläser am Markt.

6. Hikmicro Condor 2.0 Serie: Die starke Alternative für Feldjäger

Neben ThermTec und Nocpix gehört auch die Hikmicro Condor 2.0 Serie zu den interessantesten Wärmebild Handgeräten für die Feldjagd. Die Geräte überzeugen durch eine ausgezeichnete Bildqualität, eine moderne Bildverarbeitung und eine hohe Detailerkennbarkeit. Eigenschaften, die insbesondere in weitläufigen Feldrevieren entscheidend sind.

Dank der leistungsstarken Sensorik und der hochwertigen Bildalgorithmen lassen sich Wildkörper bereits auf große Entfernungen zuverlässig erkennen. Konturen bleiben auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen klar und kontrastreich sichtbar, wodurch das sichere Ansprechen von Schwarzwild, Rehwild oder Raubwild deutlich erleichtert wird.

Ein weiterer Vorteil der Condor 2.0 Serie ist die ergonomische Bauweise. Das Gerät liegt angenehm in der Hand und eignet sich sowohl für längere Reviergänge als auch für ausgedehnte Beobachtungsphasen während des Ansitzes.

Besonders geeignet ist die Hikmicro Condor 2.0 Serie für:

  • Feldreviere mit großen Beobachtungsdistanzen
  • Schwarzwildjagd
  • Fuchsjagd 
  • Revierkontrollen
  • Jäger, die höchste Bildqualität bei einem kompakten Handgerät suchen

Aus unserer täglichen Beratung gehört die Hikmicro Condor 2.0 Serie zu den Modellen, die wir besonders häufig empfehlen, wenn eine hochwertige Wärmebildkamera für die Feldjagd mit exzellenter Bilddarstellung gesucht wird.

Welche Marke empfehlen wir?

Diese Frage hören wir nahezu täglich. Eine pauschale Antwort gibt es jedoch nicht, denn die beste Wärmebildkamera hängt immer vom jeweiligen Einsatzgebiet, dem Revier und den persönlichen Anforderungen ab.

Unsere Erfahrung aus zahlreichen Kundenberatungen zeigt jedoch, dass sich einige Hersteller in den vergangenen Jahren besonders bewährt haben.

ThermTec überzeugt mit innovativen Wärmebild Vorsatzgeräten, leistungsstarken Handgeräten und modernen Wärmebildferngläsern. Besonders die Hunt, Wild Pro und Ventus Serie bieten eine hervorragende Kombination aus Bildqualität, moderner Technik und einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hikmicro zählt seit Jahren zu den etablierten Herstellern hochwertiger Wärmebildtechnik. Mit der Condor 2.0 Serie bietet Hikmicro leistungsstarke Handgeräte, die insbesondere auf großen Feldflächen ihre Stärken ausspielen.

Nocpix entwickelt sich kontinuierlich weiter und bietet mittlerweile leistungsfähige Wärmebildgeräte mit einer hervorragenden Bildqualität. Gerade preisbewusste Jäger erhalten hier moderne Technik zu einem attraktiven Preis.

Unser Rat lautet deshalb: Lass dich nicht ausschließlich von technischen Daten oder Marketingversprechen leiten. Entscheidend ist vielmehr, welche Wärmebildkamera zu deinem Revier, deinen typischen Schussdistanzen und deinem Budget passt.

Genau hier unterstützen wir dich mit einer markenunabhängigen und praxisorientierten Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Wärmebildkamera eignet sich am besten für die Feldjagd?

Für offene Feldreviere empfehlen wir in den meisten Fällen Wärmebildkameras mit einem 35 mm oder 50 mm Objektiv sowie einem 640 × 512 Pixel Sensor. Diese Kombination bietet derzeit das beste Verhältnis aus Bildqualität, Reichweite und Preis.

Reichen 640 × 512 Pixel heute noch aus?

Ja. Für die überwiegende Mehrheit aller Jäger stellen 640 × 512 Pixel aktuell den etablierten Standard dar. Die Bildqualität reicht selbst für anspruchsvolle Feldreviere vollkommen aus und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wann lohnt sich ein 1280 × 1024 Pixel Sensor?

Ein Sensor mit 1280 × 1024 Pixeln liefert nochmals mehr Bilddetails und eine außergewöhnliche Detailerkennbarkeit. Aufgrund des deutlich höheren Anschaffungspreises lohnt sich diese Technik derzeit vor allem für Anwender mit höchsten Ansprüchen oder speziellen Einsatzgebieten.

Welche Objektivgröße eignet sich für die Feldjagd?

In den meisten Feldrevieren empfehlen wir ein 35 mm oder 50 mm Objektiv. Diese Objektivgrößen ermöglichen eine höhere Grundvergrößerung und erleichtern das sichere Erkennen sowie Ansprechen von Wild auf größere Entfernungen.

Brauche ich einen Laser Entfernungsmesser?

Nicht zwingend. Wer jedoch regelmäßig auf offenen Feldflächen jagt, profitiert erheblich von einer präzisen Distanzmessung. Gerade bei Schwarzwild oder Fuchs können Entfernungen leicht unterschätzt werden. Geräte wie das ThermTec Hunt 650L Pro oder die ThermTec Ventus Serie bieten hier einen deutlichen Mehrwert.

Ist ein Wärmebild Handgerät oder ein Vorsatzgerät sinnvoller?

Beide Gerätearten erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Wärmebild Handgerät dient in erster Linie dem Beobachten und Auffinden des Wildes. Ein Wärmebild Vorsatzgerät wird dagegen für die eigentliche Jagdausübung verwendet und ermöglicht die Nutzung zusammen mit dem Zielfernrohr. Viele erfahrene Jäger kombinieren beide Geräte miteinander.

Welche Wärmebildkamera eignet sich besonders für Schwarzwild?

Für die Schwarzwildjagd empfehlen wir leistungsstarke Wärmebildkameras mit einem 640er Sensor, hoher thermischer Empfindlichkeit und einem 35 oder 50 mm Objektiv. Besonders in offenen Feldrevieren überzeugen Modelle wie das ThermTec Hunt 650 Pro, das ThermTec Hunt 650L Pro, die ThermTec Wild Pro Serie oder die Hikmicro Condor 2.0-Serie.

Welche Wärmebildkamera bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Aus unserer Erfahrung bietet die aktuelle 640 × 512 Pixel Klasse das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie liefert eine hervorragende Bildqualität und erfüllt die Anforderungen der meisten Jäger vollständig, ohne den erheblichen Mehrpreis der neuen 1280er Sensoren.

Unser Fazit

Die beste Wärmebildkamera für die Feldjagd gibt es nicht, denn jedes Revier stellt andere Anforderungen. Entscheidend sind nicht allein die technischen Daten, sondern vielmehr die Kombination aus Sensor, Objektivgröße, Bildverarbeitung und einer Ausstattung, die zu deinem persönlichen Jagdstil passt.

Für die meisten Jäger hat sich die 640 × 512 Pixel Klasse als idealer Standard etabliert. Sie bietet eine hervorragende Detailerkennbarkeit, hohe Reichweiten und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die neuen 1280 × 1024 Pixel-Sensoren setzen zwar neue Maßstäbe bei der Bildqualität, sind derzeit jedoch mit einem erheblichen Aufpreis verbunden und lohnen sich vor allem für besonders anspruchsvolle Anwender.

Ob Wärmebild Handgerät, Wärmebild Vorsatzgerät oder Wärmebildfernglas, wichtig ist, dass das Gerät zu deinem Revier und deinem Einsatzgebiet passt. Gerade auf offenen Feldflächen spielen eine hochwertige Bildverarbeitung, ein passendes Objektiv und bei Bedarf ein integrierter Laser Entfernungsmesser ihre größten Stärken aus.

Wir beraten täglich Jäger bei der Auswahl der passenden Wärmebildtechnik. Durch unser breites Sortiment führender Hersteller wie ThermTecHikmicro und Nocpix finden wir gemeinsam die Wärmebildkamera, die optimal zu deinen jagdlichen Anforderungen und deinem Budget passt.

Michael
Autor

Michael

Jäger & Prokurist bei Active Hunting

Michael ist leidenschaftlicher Jäger und Experte für Wärmebildtechnik, Optik und Waffen. Mit seinem fundierten Fachwissen unterstützt er Jäger nicht nur im Revier, sondern steht auch als kompetenter Berater vor Ort und am Telefon mit Rat und Tat zur Seite.

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