Zum Hauptinhalt springen
Bockjagd-Aktion: 50 € Rabatt ab 1.000 € Bestellwert mit Code BOCKJAGD
5 Sterne bei 429 Rezensionen
Kostenloser Versand ab 500,00 €
Verfügbare Ware sofort versandfertig
Persönlich getestete Produkte

1. April 2026

Pulsar Symbion DXT50 im Test

Pulsar ist zurück. Wir haben eines der spannendsten Multispektralferngläser auf dem Markt getestet: Das Pulsar Symbion LRF.

Du nöchtest lieber das Testvideo sehen? Kein Problem:

Zum Testvideo

Symbion steht für zwei Sensoren, ein 4K Digitalsensor und ein Thermalsensor in einem Gerät mit Picture and Picture Modus und einem Laserentfernungsmesser.

Zur Symbion Serie

Pulsar bietet zwei Modelle des Symbion an, die sich lediglich durch die Auflösung des Thermalsensors unterscheiden: Das Symbion LRF DXR50 besitzt einen 640 x 480 Pixel Sensor und das Symbion LRF DXT50 besitzt einen HD 1280 x 1024 Pixel großen Sensor.

Technische Daten

Wir schauen uns kurz die wesentlichen technischen Daten an.

Die unterschiedliche Auflösung beider Sensoren haben wir bereits angesprochen. Der Pixelabstand beträgt gleichsam 12 Mikrometer bei beiden Geräten. Die Temperaturempfindlichkeit unterscheitet sich geringfügig:18 Mk beim DXR zu 20 Mk beim DXT. Aber ehrlich gesagt, die Differenz von zwei Mk sind in der Praxis zu vernachlässigen.

Entscheidender sind die Sehfeldunterschiede, die sich aus Brennweite und Sensorgröße ergeben. Das Sehfeld des DXT mit seinem 1280er Sensor hat mit 30,7 m ein doppelt so großes Sehfeld wie das DXR. Das verspricht Übersicht auch auf kurze Distanzen und hilft vor allen Dingen auf der Pirsch den Überblick zu behalten.

Die Sensorgröße hat ebenfalls Einfluss auf Grund- und Maximalvergrößerung. Der Vergrößerungsbereich beim DXR liegt zwischen 4 und 32 facher digitaler Vergrößerung. Das DXT vergrößert 2 bis 16 fach.

Der digitale Tag- und Nachtsichtkanal ist bei beiden Geräten identisch. Hier verrichtet ein 3840 x 2160 4K CMOS Sensor sein Werk. Der digitale Vergrößerungsbereich umfasst 6,5 bis 26 fach. In der 6,5 fachchen Grundvergrößerung bemisst sich das Sehfeld auf 10,2 m auf 100 m.

Für den Digitalmodus bei Nacht besitzt das Gerät einen fokussierbaren IR-Strahler mit drei Leistungsstufen und 850 Nanometer Wellenlänge. Eine Erhöhung der Leistungsstufe ist immer dann erforderlich, wenn die Entfernung zum Beobachtungsobjekt zunimmt. Brillenträger werden sich über den weiten Verstellbereich von -5 bis +5 Dioptrin freuen. Der AMOLED Bildschirm glänzt mit einer Auflösung von über zwei Millionen Bildpunkten.

Der HD Sensor des DXT50 verbraucht etwas mehr Energie. Hier hält ein Akku ca. 4 Stunden. Die Akkus können entweder über die Ladeschale oder via Powerbank über die integrierte USB-C Schnittstelle auch während des Betriebes geladen werden.

Bedienung und Ergonomie

Das Gerät ist für eine Einhandbedienung optimiert und bietet eine klare, moderne Bedienarchitektur.

Direkt positiv ist uns der Kippschalter für das Ein- und Ausschalten sowie dem Standby Modus aufgefallen. So ist ein blindes Überprüfen und Einstellen des Bereitschaftsgrades der Symbion möglich, wobei die Startzeit lächerliche geringe drei Sekunden in Anspruch nimmt.

Um das Gerät aus dem Ruhemodus aufzuwecken, braucht es knapp eine Sekunde. Dioptrien- und Pupillenabstand werden direkt über die Okulare eingestellt. Fokussiert werden Tag-, Nachtsichtkanal und Thermalkanal über einen Mitteltrieb. Die vordere Walze fokussiert den Tag- und Nachtsichtkanal, die hintere Walze Wärmebildkanal.

Im ersten Augenblick wirkt die Bedienkulisse recht komplex, ist aber nach kurzer Einarbeitung komfortabel, da die wichtigsten Funktionen durch Direktwahltasten anzuwählen sind.

8

Mit der Dual Taste kann zwischen Wärmebild- und Tag-Nachtsichtig Kanal umgeschaltet werden.

Hält man die Taste etwas gedrückt, erhält man ein Bild in Bild des zweiten Kanals. Befindet man sich beispielsweise im Wärmebildkanal, wird der Tag-/ Nachtsichtkanal eingeblendet und umgekehrt ist der Tag-/ Nachtsichtigkanal ausgewählt, wird ein verkleinertes Bild des Thermalkanals angezeigt.

Der Clue: durch einen weiteren kurzen Tastendruck kann zwischen den Kanalkombinationen hin und her geschaltet werden. Das kann vor allen Dingen beim Ansprechen einen entscheidenden Vorteil bringen.

Mit der Taste für den Laserentfernungsmesser kann zwischen Einzelmessung und Scanmodus gewählt werden. 

Bei größeren Entfernungen empfehlen wir den Scan- oder auch Dauermessmodus. Um Entfernung in Scan Modus messen zu können, muss die Laserentfernungstaste gut zwei Sekunden lang dauerhaft gedrückt gehalten werden.

Über die Modustaste wird zwischen dem Tag- und dem Nachtsichtkanal umgeschaltet.

Im Nachtsichtkanal ist zudem die Auswahl verschiedener Farbmodi möglich, also ein Dämmungsmodus, Schwarz-Weiß oder eben auch Grün.

Der 850 nm IR-Aufheller wird durch gedrückt halten der Modustaste aktiviert und ist in drei Intensitätsstufen regelbar. Besonders gefällt uns, dass der IR durch einen Schieberegler stufenlos zu fokussieren ist.

Mit der Stabilisierungstaste kann die elektronische Bildstabilisierung des Tag- /Nachtsichtkanals aktiviert und deaktiviert werden.

Gerade bei höheren Vergrößerung ein kaum verzichtbares Feature. Beide Kanäle, also der Tag-/Nachtsichtkanal und auch der Wärmebildkanal können über die Zurücktaste in Stufen oder mit Hilfe des Controllerringes stufenlos vergrößert werden. 

Mit einem kurzen Druck auf die Foto Videotaste wird ein Foto aufgenommen.

Ein langer Druck startet und beendet eine Videoaufzeichnung. Fotos und Videos werden mit einer Auflösung von 1480 x 1080 Pixeln auf dem integrierten 64 GB großen Speicher aufgenommen.

Über die Stream Vision 2 App können Live Bilder übertragen, Firmware aktualisiert und Medien direkt auf Smartphone geladen werden. Bilder und Videos können alternativ aber auch direkt auf den PC via USB-C Schnittstelle übertragen werden.

In das Menü gelangt man über die Menütaste. Die Bewegung innerhalb des Menüs und die Funktionsauswahl erfolgt in der Kombination von Menütaste und Controllerrad.

Das Symbion in der Praxis: Revieraufnahmen

Natürlich haben wir auch einige jagdliche Eindrücke aus der Praxis mitgebracht, die wir im Folgenden mit euch teilen möchten.

Ein Stück Rehwild auf gut 70 m im Bestand. Mit dem Nachtsichtkanal nur durch die Lichter zu erkennen. Der Wärmebildkanal offenbart das Stück etwas eindeutiger.

Weiteres Rehwild steht auf 170 m vor der Waldkulisse. Die 6,5 fache Grundvergrößerung im Digitalkanal erweckt den Eindruck, als seien die Stücke nicht weit entfernt. Der Laserentfernungsmesser schafft da Klarheit.

Die zweifache Grundvergrößerung des Thermalkanals hingegen beim DXT50 lässt die Entfernung realistischer erscheinen.

Eine rotte Schwarzkittel auf gut 120 m. Das große Sehfeld des DXT50 hilft dabei, die Umgebung auch bei der Pirsch komfortabel im Blick zu behalten.

In diesem Bild spielt der hochauflösende Sensor des Gerätes seine Stärken aus. Selbst in großer Entfernung werden Strukturen wie bei diesem einzelstehenden Baum noch gut und sichtbar dargestellt.

Eine weitere Rottes auf ca. 150 m. Der Schärfentiefe Bereich des DXT50 ist beachtlich. Das Gras im Vordergrund, die Sauen und die in ca. 400 m entfernten Gebäude werden detailreich gezeichnet.

Fazit zum Pulsar Symbion

Mit der Symbion Serie schafft Pulsar den Anschluss an die binokularen Multispektralgeräte der Mitbewerber und integriert oben drein auch noch zweckmäßige Alleinstellungsmerkmale wie den stufenlos fokussierbaren LED Aufheller, die zeitgleiche Darstellung des Tag-/Nachtsdichtskanals und des thermischen Kanals in einer Bild Bildlösung und den Kippschalter zum An- und Ausschalten des Gerätes. Den Ballistikrechner sprechen wir an dieser Stelle nur an, da diese Funktion ein ganz eigenes Video füllen würde.

Wenn ihr Fragen zur Symbion Serie oder anderer jagdlicher Ausrüstung habt, ruft uns an, schreibt uns via Mail oder schaut in unserem Ladengeschäft in Lichtenfels vorbei.

Zur Symbion Serie

Kommentarfunktion für diesen Artikel deaktiviert.