5. Februar 2026
Hikmicro Habrok 4K HE25L 2.0 Testbericht
In diesem Beitrag wird das neue Hikmicro Habrok 4K HE25L 2.0 vorgestellt.
Zum Hikmicro Habrok 4K HE25L 2.0
Das Gerät kombiniert mehrere optische Technologien in einem einzigen Handgerät, einen Wärmebildkanal, einen Tag- und Nachtsichtkanal, einen integrierten Laserentfernungsmesser sowie einen ER-Strahler zur Nutzung des Nachtsichtmodus bei völliger Dunkelheit.

Was hat sich denn nun im Vergleich zum Vorgängermodell verbessert?
Mussten Wärmebild- und Nachtsichtkanal beim Vorgänger noch getrennt voneinander fokussiert werden, was in der Praxis besonders bei einhändiger Bedienung umständlich sein konnte, erfolgt die Scharfstellung nun über einen zentralen Fokusring, ähnlich wie bei einem Fernglas.
Neu ist außerdem ein Umschalter direkt unterhalb des Fokusrings. Über den könnt ihr schnell zwischen Wärmebild- und Nachtsichtdarstellung hin und her wechseln. Beim Vorgänger war dafür eine separate Taste notwendig.
Die grundlegenden optischen Einstellungen wie Augenabstand und Dioptrien bleiben unverändert. Auch die Stromversorgung wird weiterhin über 21650 Akkus gewährleistet. Alternativ kann das Gerät über eine USB-Schnittstelle betrieben und auch geladen werden. Deine Bilder und Videos kannst du dir ebenfalls über die USB-C Schnittstelle vom Gerät herunterziehen. Das geht selbstverständlich auch über die Hikmicro Microsite App.

Auch die Bedienknöpfe wurden überarbeitet. Der An- und Ausknopf bietet nun eine Quickstartfunktion, sodass das Gerät in etwa zwei Sekunden einsatzbereit ist. Die Foto- und Videotaste funktioniert wie gewohnt. Kurzer Druck für ein Foto, längerer Druck zum Starten und Stoppen einer Videoaufzeichnung. Die Entfernungsmessung wird über eine separate Taste aktiviert und kann im Menü so eingestellt werden, dass sie von 5 bis 60 Sekunden dauerhaft misst.
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Der Nachtsichtmodus bietet jetzt zusätzliche Farbtöne in Grün oder Gelb.
Eine weitere wesentliche Verbesserung zum Vorgänger ist die durchgängige Bildstabilisierung. Die Bildstabilisierung greift nun bereits ab der ersten Zoomstufe und zwar sowohl im Wärmebild-als auch im Nachtdichtkanal. Beim alten Modell war die Stabilisierung erst auf der höchsten digitalen Zoomstufe aktiv. Der Zoom selbst lässt sich nun über zwei Tasten steuern, sodass man nicht mehr alle Stufen durchschalten muss, sondern gezielt hoch und wieder herunterzoomen kann.

Im Gerät arbeitet ein neuer Sensor mit 18 mK NED. Der ist deutlich empfindlicher als der frühere 35 mK Sensor.
Das manuelle Shutter kalibrieren ist weiterhin möglich, wird aber kaum noch benötigt, da die Software im Hintergrund automatisch kalibriert, ohne dass das Bild einfährt.

Der Wärmebildkanal bietet mit seinem 256er Sensor in Verbindung mit der 25 mm Germaniumlinse ein Sehfeld von 12,2 m auf 100 m und beginnt mit einer 4,3en Grundvergrößerung, die digital auf 17,2 fach erhöht werden kann.

Der Tag- und Nachtsichtkanal verfügt über einen 4K auflösenden Sensor, der in Verbindung mit der 60 mm Linse ein Sehfeld von 12,8 m auf 100 m bietet. Der Vergrößerungsbereich umfasst hier 5,5 fach bis 22 fach. Damit eignet sich das neue Hikmicro HE25L 2.0 besonders für Jäger im Feld oder in gemischten Revieren sowie für die Kirrungsjagd. Für die Pirsch im Wald ist es aufgrund der hohen Grundvergrößerung und des kleinen Sensors weniger geeignet. Das Entdecken und Verfolgen von Wild wird bei der hohen Grundvergrößerung erschwert.
Im Lieferumfang befinden sich zwei austauschbare Infrarotmodule. Eines mit einer Welllänge von 940 und eines mit einer Wellenlänge von 850 Nanometer. Auch dabei sind 41650 Akkus nebst Schutzbehälter, ein hochwertiges Ladegerät, ein Nackengurt und ein kleines Putztuch sowie eine Bedienungsanleitung. Auch ein Adapter zur Stativaufnahme liegt dem Hikmicro 4K 2.0 bei.
Wenn du zum neuen Hikmicro 4K 2.0 oder auch anderen Geräten Fragen hast, ruf uns an, schreib eine Mail oder besuch uns doch mal persönlich. Wir sind für dich da.
Waidmannsheil,
dein Team von Active Hunting