Zielfernrohre  14 Artikel

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Variable Zielfernrohre für die Jagd
Im ständigen Einsatz getestet

Zielfernrohre mit variabler Vergrößerung sind seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken. Über 90% der deutschen Jäger nutzen diese Gläser in verschiedenen Jagdsituationen. In letzter Zeit haben sich mehr und mehr Gläser mit 6 fach Zoom oder sogar 8 fach durchgesetzt. Dieses “Alleskönner” ermöglich uns in der Jagd, flexibel auf verschiedene Ereignisse zu reagieren.

Grundsätzlich bleibt jedoch die grobe Einteilung in Gläser für die Drückjagd und Pirsch, für den Ansitz oder für das Long-Range-Schießen. Diese Kriterien werden nicht nur alleine an der Vergrößerung ausgemacht, denn auch das Absehen, das Gewicht und der Leuchtpunkt spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Stellen Sie sich vor, sie haben ein Zielfernrohr für die Jagd mit 2-12 facher Vergrößerung und stehen auf einer Drückjagd. Ist der Leuchtpunkt auch am Tage auf Schnee und bei Sonne sichtbar? Ist das Absehen so fein, dass man es auf einem flüchtigen Stück Schwarzwild fast nicht mehr sieht?
Sie sehen hier bereits, dass es deutliche Unterschiede gibt, auch wenn man mit einem 2-12 fachen Zielfernrohr auf einer Drückjagd durchaus eine brauchbare Kombination hat.

Lassen Sie sich von uns umfänglich beraten und testen Sie mit uns Ihr neues Zielfernrohr!

Zielfernrohre mit fester Vergrößerung
Wofür das noch? Es gibt gute Gründe dafür!

Zielfernrohre mit einer festen Vergrößerung haben einen entscheidenden Vorteil. Sie kennen alle die Klassiker 6×42 und 8×56, was bei Docter sogar Sauenglas genannt wurde.
Warum? Das menschliche Auge kann die Pupille maximal 7mm öffnen. Das bedeutet, dass auch nur soviel Licht in unser Auge dringen kann. Je dunkler es ist, je größer wird unsere Pupille, bis zu diesen 7mm.
56 durch 8 sind genau 7 was natürlich rein rechnerisch auch bei dem 42er Glas so der Fall ist. Das bedeutet, wir bekommen den maximalen Lichteffekt für unser Auge.
Natürlich kann man dieses auch mit einem variablen Glas, jedoch haben wir hier für den Vergrößerungswechsel mindestens eine Linse mehr im Gehäuse und jede dieser Linsen schluckt einen bestimmten Lichtanteil.
Gläser mit einer festen Vergrößerung lassen also mehr Licht durch als variable Gläser und bieten in später Dämmerung oder Nacht mehr Helligkeit.

Erfolgreiche Sauenjäger wissen diesen Effekt zu schätzen und bevorzugen aus diesem Grund oft feste Vergrößerungen.

Waidmannsheil!

Zielfernrohre mit manueller Parallaxe Verstellung
Wofür das noch? Es gibt gute Gründe dafür!

Viele Zielfernrohre haben eine feste Parallaxe. Das bedeutet, dass der Einblickwinkel in das Zielfernrohr, auf eine vorgegebene Entfernung, kein Abweichung zur Folge hat. Bei vielen Zielfernrohren, je nach Fertigungsland, beträgt die Entfernung 100m bzw. 100 Yards.

Die manuelle Parallaxe-Verstellung hat 2 entscheidende Vorteile! Zum einen können bei bestem Licht Zielfehler auf die verschiedenen Entfernung vermieden werden und das Zielbild stellt sich etwas schärfer dar.

Für die Nachtjäger mit einem Okulargerät bringt es noch den Vorteil, dass somit der volle Vergrößerungsbereich Ihrer Zieloptik genutzt werden kann. Somit können Okulargeräte auf engen Schneisen und auf kurze Entfernungen genauso genutzt werden, wie auf weiteste Entfernungen im Feld.

Ob 2 fach oder 16 fach, gestochen scharfes Ansprechen mit manueller Parallaxe -Verstellung !

Aber auch bei Zielfernrohren mit Verstellmöglichkeit der Parallaxe gibt es einige Unterschiede. Viele Gläser lassen sich nur auf eine minimale Entfernung ab 50m korrigieren. Einen optimalen Nutzen und kontrastreiche Bilder mit einem Mono – Nachtsichtgerät erhalten sie ab einer Verstellmöglichkeit von 20m.
Derartige Zielfernrohre bieten somit die Möglichkeit, in Verbindung mit einem Monokularen Nachtsichtgerät, 100% Treffgenauigkeit mit einer brillanten Bildleistung zu vereinen.

100% Treffgenauigkeit, auch bei 30x Vergrößerung, egal ob Tag und Nacht  Neugierig???